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25.01.10 14:10Aktuelle Entwicklung im Kabelfernsehbereich

 

Im Kabelfernsehbereich dominieren zwei Tendenzen:

Die Ablösung analoger Übertragungsverfahren durch digitale Technologien und die Implementierung von Mehrwertdiensten wie High Speed Internet und VoIP-Telefonie.

Obwohl das Ziel, analoge Radio- und Fernsehprogramme bis Ende 2010 abzuschalten, verfehlt wird, ist die Zeit der Analogtechnik vorüber. Digitale Übertragungsverfahren benötigen weniger HF-Bandbreite, so dass mehr Programme im Kabel übertragbar sind und Frequenzen für neue Dienste frei werden. Belegt ein einziger analoger PAL-Fernsehkanal zwischen 7 und 8 MHz Bandbreite, so ist es möglich, bei gleichem Bandbreitenbedarf und vergleichbarer Qualität mit den digitalen Modulationsverfahren QAM 64 und QAM 256 etwa 6 bis 8 Fernsehprogramme einzuspeisen. Im UKW-Bereich sind die Vorteile der Digitalisierung ähnlich, zusätzlich sorgt der Beschluss des Freistaats Sachsen, die Lizenzen für die terrestrische UKW-Abstrahlung Ende 2014 auslaufen zu lassen, für Unsicherheit.

Die Abschaltung des Bandes I in der NE 3 und die Nutzung der frei werdenden Frequenzen für den Rückweg ermöglicht es, bidirektionale Dienste für die Fernsehkabelnetze zu erschließen. Der NE3-Ausbau erfolgte in den letzten Jahren auch in ländlichen Gebieten, so dass an vielen Hausübergabepunkten (HÜP) Mehrwertdienste - auch Triple Play genannt - wie High Speed Internet (HSI) und VoIP-Telefonie via TV-Kabelanschluss zur Verfügung stehen.

Um diese digitalen Programme und Dienste für Anwohner oder gewerbliche Nutzer im Gebäude zugänglich  zu machen, ist ein qualifiziertes Design der lokalen Infrastruktur nötig. Das Haus D.I.E.-Projekt verfügt  über die  erforderliche Fachkompetenz und darüber hinaus über umfangreiches Detailwissen, um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden.